Fleisch, Fisch & Ei

Pute

ab Beikoststart (frühestens Beginn 5. Monat)

Verschluckungsrisiko: mittelEisen: mittel

Putenfleisch liefert wertvolles Protein und ist eine milde Alternative zu Hähnchen – für die Eisenversorgung bleibt rotes Fleisch wie Rind aber die stärkere Wahl. Wegen Campylobacter und Salmonellen immer vollständig durchgaren, niemals rosa servieren. Da Putenfleisch schnell trocken-faserig wird, saftig schmoren oder dünsten und quer zur Faser in Streifen schneiden.

Sicherheit & Verschlucken

Gegartes Putenfleisch wird schnell trocken und faserig – trockene, zähe Stücke sind schwer zu zerkauen und können als Ganzes verschluckt werden. Pute deshalb immer saftig schmoren oder dünsten, quer zur Faser in Streifen schneiden oder mit Soße bzw. Brei anfeuchten. Haut, Knochen und Knorpel (auch bei Keulenfleisch sorgfältig prüfen) immer vollständig entfernen.

Häufige Fragen

Ab wann darf mein Baby Pute essen?
Putenfleisch darf wie andere Fleischsorten ab Beikoststart (frühestens Beginn des 5., spätestens Beginn des 7. Monats) angeboten werden – immer vollständig durchgegart, saftig geschmort und fein zerkleinert oder als Brei-Zutat.
Ist Pute für Babys gesünder als Hähnchen?
Beide liefern wertvolles Protein und können sich gut abwechseln. Für die Eisenversorgung im 2. Lebenshalbjahr ist jedoch rotes Fleisch wie Rind oder Lamm die stärkere Wahl, da es deutlich mehr gut verfügbares Häm-Eisen enthält.
Warum wird Putenfleisch für mein Baby oft trocken?
Pute hat wenig Fett und wird beim Garen schnell faserig-trocken – das ist ein Verschluckungsrisiko. Am besten saftig schmoren oder dünsten, quer zur Faser in Streifen schneiden und mit Soße oder Brei anfeuchten.

🔒 So servierst du Pute sicher – je Altersstufe

Schritt-für-Schritt-Zubereitung und Sicherheits-Hinweise für 6–8, 9–11 und 12+ Monate gibt es in der App – mit Fotos, wie es auf den Teller gehört.

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Quellen