Gemüse

Radieschen

ab Beikoststart (frühestens Beginn 5. Monat)

Verschluckungsrisiko: hochEisen: niedrig

Radieschen sind klein, rund und hart – roh ein klassisches Verschluckungsrisiko, ähnlich wie Trauben. Im ersten Lebensjahr nur weich gegart anbieten, roh sehr fein gerieben erst ab dem 1. Geburtstag. Wie Rucola oder Spinat speichern Radieschen Nitrat, in den üblichen Beikost-Mengen unbedenklich. Die Senföl-Schärfe ist für Babys ungewohnt – kleine Mengen und milde Zutaten helfen bei der Gewöhnung.

Sicherheit & Verschlucken

Radieschen sind klein, rund und hart – eine klassische Form für Verschlucken, ähnlich wie Trauben oder rohe Karottenstücke. Roh sind sie für Babys deshalb ungeeignet. Im ersten Lebensjahr Radieschen nur weich gegart anbieten; roh und sehr fein gerieben erst ab dem 1. Geburtstag. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Häufige Fragen

Ab wann dürfen Babys Radieschen essen?
Grundsätzlich ab Beikoststart, also frühestens mit Beginn des 5. Monats – im gesamten ersten Lebensjahr aber nur weich gedünstet und gut zerdrückt oder püriert. Roh und sehr fein gerieben erst ab dem 1. Geburtstag, nie roh und ganz.
Darf mein Baby rohe Radieschen essen?
Nicht als ganzes Stück oder in Scheiben: Radieschen sind klein, rund und hart – ein klassisches Verschluckungsrisiko, ähnlich wie Trauben. Im ersten Lebensjahr Radieschen nur weich gegart anbieten. Sehr fein gerieben ist roh ab dem 1. Geburtstag möglich – die Radieschen dann vorher gründlich waschen und abbürsten.
Mein Baby findet Radieschen zu scharf – was tun?
Der scharfe Geschmack kommt von Senfölen und ist für Babys erst ungewohnt. Radieschen weich garen (das mildert die Schärfe zusätzlich) und mit milden Zutaten wie Kartoffel mischen – so gewöhnt sich dein Baby langsam daran.

🔒 So servierst du Radieschen sicher – je Altersstufe

Schritt-für-Schritt-Zubereitung und Sicherheits-Hinweise für 6–8, 9–11 und 12+ Monate gibt es in der App – mit Fotos, wie es auf den Teller gehört.

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Quellen