Gemüse

Steckrübe

ab Beikoststart (frühestens Beginn 5. Monat)

Verschluckungsrisiko: mittelEisen: niedrig

Die Steckrübe ist ein mildes, leicht süßliches Wintergemüse – weich gegart lässt sie sich gut zerdrücken, ähnlich wie Pastinake oder Kohlrabi. Roh ist sie fest und hart und deshalb wie anderes hartes Rohgemüse für Babys ungeeignet. Heimische Saison von September bis April.

Sicherheit & Verschlucken

Weich gegart ist Steckrübe cremig und leicht zu zerdrücken, ähnlich wie Pastinake oder Kohlrabi. Roh ist sie fest und hart und lässt sich wie anderes hartes Rohgemüse ohne Backenzähne kaum zerkauen – deshalb für Babys ausschließlich weich gegart anbieten. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen.

Häufige Fragen

Ab wann darf mein Baby Steckrübe essen?
Weich gegarte, pürierte oder zerdrückte Steckrübe darf ab Beikoststart angeboten werden, pur oder im Gemüsebrei, z. B. mit Kartoffel gemischt.
Darf mein Baby rohe Steckrübe essen?
Nein, roh ist Steckrübe fest und hart und lässt sich wie anderes hartes Rohgemüse kaum zerkauen. Sie eignet sich für Babys ausschließlich weich gegart, roh höchstens sehr fein gerieben ab dem Kleinkindalter.
Wie unterscheidet sich Steckrübe von Kohlrabi?
Beide sind milde Kohlgewächse, die weich gegart cremig werden, und beide sind roh hart und für Babys ungeeignet. Der Unterschied liegt im Alltag: Kohlrabi wird typischerweise auch als Rohkost-Stick gereicht – deshalb trägt er bei uns eine hohe Warnstufe. Steckrübe kommt dagegen praktisch nur gegart auf den Teller, deshalb ist das Risiko hier als mittel eingestuft. Die Steckrübe hat als Wurzelgemüse eher von September bis April Saison, Kohlrabi vor allem im Sommer und Herbst.

🔒 So servierst du Steckrübe sicher – je Altersstufe

Schritt-für-Schritt-Zubereitung und Sicherheits-Hinweise für 6–8, 9–11 und 12+ Monate gibt es in der App – mit Fotos, wie es auf den Teller gehört.

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Quellen