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Grundlage der Inhalte

Alle Angaben folgen den deutschen Fachempfehlungen: Netzwerk Gesund ins Leben, S3-Leitlinie Allergieprävention, Bundesinstitut für Risikobewertung und Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Jede fachliche Kernaussage ist auf der jeweiligen Seite mit ihrer Quelle verlinkt.

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

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Quark, Platzhalterbild

Milchprodukte · ab Beikoststart

Quark

Milchprodukte werden im 1. Lebensjahr nicht gemieden. Bei Quark zählt aber die Menge: Er enthält deutlich mehr Eiweiß als Joghurt, deshalb nur gelegentlich in kleinen Mengen anbieten, orientiert an der ca. 200-ml-Milchmengen-Logik wie bei Kuhmilch. Naturjoghurt ist die mildere tägliche Wahl. Immer ungesüßten Naturquark verwenden, kein Fruchtquark. Mehr dazu im Eintrag Kuhmilch & Joghurt.

Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Quark enthält deutlich mehr Eiweiß als Joghurt oder Milch.

Deshalb nur in kleinen Mengen und gelegentlich anbieten, orientiert an der gleichen ca. 200-ml-Milchmengen-Logik wie bei Kuhmilch. Immer ungesüßten Naturquark verwenden, nie Fruchtquark oder gezuckerte Quarkspeisen. Nur pasteurisierte Milchprodukte verwenden.

Quark ist cremig und birgt kein klassisches Verschluckungsrisiko. Immer pur oder mit Obstpüree verrühren, nicht in großen Klecksen mit stückigen Zutaten (z. B. ganzen Beeren) anbieten.

Sicherheitshinweis für 6–8 Monate

So servierst du Quark mit 6 bis 8 Monaten

Ein bis zwei Löffel ungesüßter Naturquark, glatt gerührt und mit etwas Obst- oder Gemüsepüree gemischt, zum Probieren: als gelegentliche Ergänzung, nicht als tägliche Portion. Auch dünn auf weiches Brot gestrichen oder unter Gemüsebrei gerührt möglich.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Quark bleibt wegen des hohen Eiweißgehalts eine gelegentliche Beikost-Zutat in kleinen Mengen, kein tägliches Hauptnahrungsmittel.

Immer ungesüßt, ohne Honig oder zugesetzten Zucker. Dip-Sticks weich garen, sodass sie sich zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lassen.

Quark ist cremig und birgt kein klassisches Verschluckungsrisiko. Immer pur oder mit Obstpüree verrühren, nicht in großen Klecksen mit stückigen Zutaten (z. B. ganzen Beeren) anbieten.

Sicherheitshinweis für 9–11 Monate

So servierst du Quark mit 9 bis 11 Monaten

Weiterhin ungesüßten Naturquark löffelweise anbieten, pur oder mit zerdrücktem Obst gemischt. Quark eignet sich jetzt auch als milder Dip: weich gegarte Gemüsesticks oder weiche Obststücke hineintunken lassen. Naturjoghurt bleibt die mildere Wahl für den täglichen Speiseplan.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Auch jetzt gilt: Quark ist eiweißreich, deshalb Naturjoghurt oder Milch häufiger anbieten als Quark.

Gezuckerte Fruchtquarks bleiben die Ausnahme.

Quark ist cremig und birgt kein klassisches Verschluckungsrisiko. Immer pur oder mit Obstpüree verrühren, nicht in großen Klecksen mit stückigen Zutaten (z. B. ganzen Beeren) anbieten.

Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten

So servierst du Quark mit 12 Monaten und älter

Als Teil der Familienküche, z. B. mit Obst, als milder Dip oder in Aufläufen und Pfannkuchenteig. Weiterhin ungesüßte Sorten bevorzugen.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Auch jetzt gilt: Quark ist eiweißreich, deshalb Naturjoghurt oder Milch häufiger anbieten als Quark.

Gezuckerte Fruchtquarks bleiben die Ausnahme.

Quark ist cremig und birgt kein klassisches Verschluckungsrisiko. Immer pur oder mit Obstpüree verrühren, nicht in großen Klecksen mit stückigen Zutaten (z. B. ganzen Beeren) anbieten.

Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren

So servierst du Quark mit 2 Jahren und älter

Als Teil der Familienküche, z. B. mit Obst, als milder Dip oder in Aufläufen und Pfannkuchenteig. Weiterhin ungesüßte Sorten bevorzugen.

Auf einen Blick

Ab wann
ab Beikoststart
Eisen
Eisen: niedrigEisengehalt niedrig, 1 von 3
Allergene
Milch
Nährstoffe
Protein

Häufige Fragen

  • Wie viel Quark darf mein Baby essen?
  • Sind Fruchtquark oder Kinderquark für Babys geeignet?
  • Darf ich Quark für mein Baby mit Honig süßen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Quark und Skyr für Babys?
  • Darf mein Baby frischen Quark vom Bauernhof oder aus Rohmilch essen?
  • Kann mein Baby auf Quark allergisch reagieren?

Wie viel Quark darf mein Baby essen?

Quark enthält deutlich mehr Eiweiß als Joghurt, deshalb nur gelegentlich in kleinen Mengen anbieten, orientiert an der gleichen ca. 200-ml-Milchmengen-Logik wie bei Kuhmilch. Naturjoghurt ist die mildere tägliche Wahl.

Sind Fruchtquark oder Kinderquark für Babys geeignet?

Nein. Fruchtquark und Kinderquark-Produkte enthalten meist viel zugesetzten Zucker, und im 1. Lebensjahr gilt ein zurückhaltender Umgang mit Zucker. Besser: ungesüßten Naturquark selbst mit Obstpüree oder zerdrücktem Obst mischen.

Darf ich Quark für mein Baby mit Honig süßen?

Nein. Honig ist im gesamten 1. Lebensjahr tabu, wegen des Risikos für Säuglingsbotulismus. Auch auf zugesetzten Zucker verzichten; Süße kommt am besten aus Obstpüree oder zerdrücktem reifem Obst.

Was ist der Unterschied zwischen Quark und Skyr für Babys?

Beide sind deutlich eiweißreicher als Joghurt, deshalb gilt für beide die gleiche Regel: nur gelegentlich in kleinen Mengen, ungesüßt. Mehr im Eintrag Skyr.

Darf mein Baby frischen Quark vom Bauernhof oder aus Rohmilch essen?

Nein. Rohmilch und daraus hergestellte Produkte können Krankheitserreger enthalten. Für Babys nur Quark aus pasteurisierter Milch verwenden, wie er im Supermarkt üblich ist.

Kann mein Baby auf Quark allergisch reagieren?

Quark wird aus Kuhmilch hergestellt und enthält damit Kuhmilcheiweiß, eines der häufigeren Allergene im Säuglingsalter. Milchprodukte werden zur Allergieprävention trotzdem nicht gemieden. Beim ersten Anbieten mit einer kleinen Menge starten und auf Reaktionen achten; mehr im Eintrag Kuhmilch & Joghurt.

Quellen

  • Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Kuhmilch im 1. Lebensjahr nur in kleinen Mengen als Zutat der Beikost (bis ca. 200 ml/Tag), nicht als Getränk Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Zurückhaltender Umgang mit Zucker Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Keine Meidung potenter Allergene im 1. Lebensjahr zur Allergieprävention S3-Leitlinie Allergieprävention (AWMF 061-016, Stand 11/2022)
  • Rohmilch (Vorzugsmilch) kann Krankheitserreger enthalten und sollte Säuglingen und Kleinkindern nur abgekocht bzw. aus pasteurisierten Produkten gegeben werden Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Kein Honig im 1. Lebensjahr (Risiko Säuglingsbotulismus) Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Passt dazu

  • SkyrVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • Kuhmilch & JoghurtVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • FrischkäseVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • HüttenkäseVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
  • KefirVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
Foto je Altersstufe

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