
Mittagessen
Mildes Kichererbsen-Curry mit Reis
Mildes, veganes Kokos-Curry ganz ohne Schärfe: Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen die gemeinsame Basis, Kichererbsen liefern pflanzliches Eisen. Für dein Baby werden die Kichererbsen sehr weich gekocht und zerdrückt. Ganze Kichererbsen sind im 1. Lebensjahr tabu.
Alter, Eisen und Allergene sind automatisch aus den Zutaten abgeleitet.
Zutaten
Für 2 Erwachsene + 1 Baby. Jede Zutat verlinkt auf ihren Lebensmittel-Guide.
- Kichererbsen2 Dosen Kichererbsen (zusammen ca. 480 g Abtropfgewicht), gründlich abgespült, oder 200 g getrocknete, über Nacht eingeweicht und sehr weich gekocht
- Zwiebel1 Zwiebel
- Knoblauch1 Knoblauchzehe
- Ingwer1 kleines Stück Ingwer (ca. 1 cm, fein gerieben)
- Tomate250 g passierte Tomaten
- Kokosmilch200 ml ungesüßte Kokosmilch (aus der 400-ml-Dose, den Rest portionsweise einfrieren)
- Reis150 g Reis
- Rapsöl1 EL raffiniertes Rapsöl (zum Andünsten) + 1 EL für die Babyportion
- Wasser
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 Spritzer Limettensaft (für die gemeinsame Basis)
Keines der 14 Allergene nach EU-LMIV kommt in diesem Rezept vor.
Zubereitung
- Schritt 1.
Wartezeit, nichts zu tun
Den Reis in einem Sieb abspülen und in reichlich ungesalzenem Wasser (mindestens die sechsfache Menge) ca. 15 Minuten kochen, eher weich als bissfest, trockene oder körnige Reste sind für dein Baby ein Verschluckungsrisiko, dann abgießen. So landet weniger anorganisches Arsen im Essen (BfR-Empfehlung).
17 MinutenTimer 15:00 gibt es im Kochmodus der App
- Schritt 2.
Zwiebel fein hacken und im raffinierten Rapsöl glasig dünsten, den fein gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer kurz mitdünsten. Kurkuma und Kreuzkümmel bei mittlerer Hitze ca. 30 Sekunden mitrösten, bis es duftet. Nicht dunkel werden lassen, sonst wird es bitter. Diese milde Gewürzbasis trägt das ganze Curry, ohne Schärfe.
8 Minuten
- Schritt 3.
Wartezeit, nichts zu tun
Kokosmilch und einen Schluck Wasser angießen, die abgespülten Kichererbsen zugeben und ohne Deckel 8–10 Minuten köcheln lassen, offen, damit die Sauce eindickt, bis sich die Kichererbsen mühelos mit der Gabel zerdrücken lassen. Getrocknete, eingeweichte Kichererbsen vorher in frischem Wasser sehr weich kochen (Einweichwasser wegschütten). Eine Handvoll Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken und wieder einrühren. Das bindet die Sauce und ist die richtige Textur fürs Baby.
10 MinutenTimer 8:00 gibt es im Kochmodus der App
- Schritt 4.
Erst in den letzten 5 Minuten die passierten Tomaten einrühren. Wer sie früher zugibt, hält mit ihrer Säure die Hülsenfruchtschalen fest und die Kichererbsen werden nicht weich. Zum Schluss einen Spritzer Limettensaft in die gemeinsame Basis geben.
5 MinutenTimer 5:00 gibt es im Kochmodus der App
- Schritt 5.
Abzweig · ab hier getrennt
Vor dem Würzen die Baby-Portion abzweigen (Curry + Reis), dann die restliche Portion für die Familie fertigstellen. Die Kichererbsen der Babyportion mit der Gabel fein zerdrücken oder pürieren: ganze, feste Kichererbsen sind im 1. Lebensjahr tabu, und 1 EL Rapsöl einrühren. Die Portion gut abkühlen lassen und die Temperatur prüfen, Kokos-Currys werden sehr heiß serviert.
5 Minuten
Für dein Baby
Für den frühen Beikoststart (6–8 Monate) die abgezweigte Babyportion aus Curry und Reis fein pürieren; anfangs nur kleine Mengen geben, Hülsenfrüchte können blähend wirken. Ab 9–11 Monaten reicht grobes Zerdrücken. Der weiche Reis darf dann stückig in der Sauce bleiben. Ganze Kichererbsen bleiben tabu, immer zerdrücken oder pürieren. Reis nicht täglich anbieten, sondern mit anderen Getreiden wie Hafer, Hirse oder Weizen abwechseln (BfR-Arsen-Empfehlung). Kein Salz zugeben.
Eltern-Variante und Kochmodus in der App
In der App gibt es die Eltern-Variante zum Aufpeppen nach dem Abzweigen (Schritt 5), den Kochmodus mit Timern für jeden Schritt und drei passende Rezepte pro Tag für dein Kind.
Auf die WartelisteWoher die Angaben kommen
Altersangabe, Allergene und Eisen-Hinweis werden automatisch aus den Zutaten abgeleitet: das strengste Lebensmittel bestimmt die Freigabe. Grundlage sind die deutschen Fachempfehlungen, jede Kernaussage ist auf der Lebensmittel-Seite mit ihrer Quelle verlinkt.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung.