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Alle Angaben folgen den deutschen Fachempfehlungen: Netzwerk Gesund ins Leben, S3-Leitlinie Allergieprävention, Bundesinstitut für Risikobewertung und Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Jede fachliche Kernaussage ist auf der jeweiligen Seite mit ihrer Quelle verlinkt.

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

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Aubergine, Platzhalterbild

Gemüse · ab Beikoststart

Aubergine

Weich gegart (gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen) wird Aubergine cremig-weich und lässt sich gut in Streifen greifen. Roh ist sie fest, schwammig und bitter im Geschmack und deshalb für die Beikost ungeeignet. Immer gut durchgaren und ohne Salz zubereiten.

Die Auswahl steht in der Adresse als ?stufe=9-11 und ist teilbar.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Nur weich gegarte Aubergine anbieten, nie roh: Roh ist sie fest, schwammig und bitter.

Drucktest: Das Stück muss sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lassen. Kaut dein Baby die Schale nicht klein, darf es sie ausspucken, oder du entfernst sie vor dem Servieren. Fingerfood erst, wenn dein Baby mit Unterstützung stabil sitzt, und nur beaufsichtigt.

Weich gegarte Aubergine (gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen) wird cremig-weich und lässt sich mühelos zerdrücken. Roh wird Aubergine Babys praktisch nie angeboten: Im rohen Zustand ist das Fruchtfleisch fest, schwammig und schmeckt oft bitter. Für die Beikost deshalb ausschließlich weich garen, bis sich ein Stück zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lässt. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für 6–8 Monate

So servierst du Aubergine mit 6 bis 8 Monaten

Zum Beikoststart als feines Püree: weich dünsten, schmoren oder im Ofen garen und pürieren, pur oder im Gemüsebrei. Als Fingerfood weich gegarte Auberginenstreifen anbieten, etwa so breit wie zwei aneinandergelegte Erwachsenenfinger. Mit Schale gegart hält der Streifen beim Greifen besser zusammen; die kleinen, weichen Kerne im Fruchtfleisch müssen nicht entfernt werden.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Weiterhin ausschließlich weich gegarte Aubergine anbieten, nie roh.

Ausgespuckte Schalenstückchen sind normal, solange die Backenzähne fehlen. Aufrecht sitzend und beaufsichtigt essen lassen.

Weich gegarte Aubergine (gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen) wird cremig-weich und lässt sich mühelos zerdrücken. Roh wird Aubergine Babys praktisch nie angeboten: Im rohen Zustand ist das Fruchtfleisch fest, schwammig und schmeckt oft bitter. Für die Beikost deshalb ausschließlich weich garen, bis sich ein Stück zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lässt. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für 9–11 Monate

So servierst du Aubergine mit 9 bis 11 Monaten

Weich gegarte kleine Auberginenwürfel oder -streifen für den Zangengriff, z. B. gedünstet oder aus dem Ofen. Auch fein gewürfelt und mitgeschmort in Gemüsepfannen oder Saucen. Klappt der Zangengriff noch nicht, bleib bei Püree oder den größeren weichen Streifen.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Rohe Aubergine bleibt wegen der festen, schwammigen Konsistenz und des bitteren Geschmacks auch im Kleinkindalter ungeeignet, weiterhin gut durchgaren.

Weich gegarte Aubergine (gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen) wird cremig-weich und lässt sich mühelos zerdrücken. Roh wird Aubergine Babys praktisch nie angeboten: Im rohen Zustand ist das Fruchtfleisch fest, schwammig und schmeckt oft bitter. Für die Beikost deshalb ausschließlich weich garen, bis sich ein Stück zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lässt. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für ab 12 Monaten

So servierst du Aubergine mit 12 Monaten und älter

Weich gegart in Würfeln oder Scheiben aus der Familienküche: geschmort, im Ofen oder in Gerichten wie Ratatouille oder Moussaka; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

1 von 3 · niedrigVerschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3

Rohe Aubergine bleibt wegen der festen, schwammigen Konsistenz und des bitteren Geschmacks auch im Kleinkindalter ungeeignet, weiterhin gut durchgaren.

Weich gegarte Aubergine (gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen) wird cremig-weich und lässt sich mühelos zerdrücken. Roh wird Aubergine Babys praktisch nie angeboten: Im rohen Zustand ist das Fruchtfleisch fest, schwammig und schmeckt oft bitter. Für die Beikost deshalb ausschließlich weich garen, bis sich ein Stück zwischen zwei Fingern leicht zerdrücken lässt. Aufrecht sitzend und nur unter Aufsicht essen lassen.

Sicherheitshinweis für ab 2 Jahren

So servierst du Aubergine mit 2 Jahren und älter

Weich gegart in Würfeln oder Scheiben aus der Familienküche: geschmort, im Ofen oder in Gerichten wie Ratatouille oder Moussaka; die Kinderportion vor dem Salzen abzweigen.

Auf einen Blick

Ab wann
ab Beikoststart
Eisen
Eisen: niedrigEisengehalt niedrig, 1 von 3
Allergene
keine der 14
Saison
Juli bis Oktober

Häufige Fragen

  • Ab wann darf mein Baby Aubergine essen?
  • Darf mein Baby rohe Aubergine essen?
  • Woran erkenne ich, dass die Aubergine weich genug ist?
  • Muss ich die Schale der Aubergine entfernen?
  • Muss ich Aubergine vor dem Garen salzen?
  • Sind die Kerne in der Aubergine ein Problem für mein Baby?

Ab wann darf mein Baby Aubergine essen?

Aubergine darf ab dem Beikoststart angeboten werden: immer weich gegart, zum Beispiel gedünstet, geschmort oder aus dem Ofen, als Püree oder in griffigen Streifen.

Darf mein Baby rohe Aubergine essen?

Nein, roh ist Aubergine fest, schwammig und schmeckt oft bitter. Für die Beikost eignet sie sich deshalb ausschließlich weich gegart, auch im Kleinkindalter.

Woran erkenne ich, dass die Aubergine weich genug ist?

Mach den Drucktest: Ein Stück muss sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lassen. Ist das nicht der Fall, sollte die Aubergine noch länger gegart werden.

Muss ich die Schale der Aubergine entfernen?

Nein, mit Schale gegart hält der Streifen beim Greifen sogar besser zusammen. Die Schale ist allerdings zäher als das Fruchtfleisch: Kaut dein Baby sie nicht klein, darf es sie ausspucken, oder du entfernst sie vor dem Servieren.

Muss ich Aubergine vor dem Garen salzen?

Nein. Für die Beikost gilt ohnehin: ohne Salz zubereiten. Das klassische Vorsalzen ist nicht nötig, gare die Aubergine stattdessen richtig weich, dann wird sie cremig und mild.

Sind die Kerne in der Aubergine ein Problem für mein Baby?

Die winzigen, weichen Kerne im Fruchtfleisch müssen nicht entfernt werden, sie werden einfach mitgegessen. Anders als harte Kerne oder Steine bei anderem Obst und Gemüse bilden sie keine harten Stücke.

Quellen

  • Beikoststart frühestens Beginn des 5. Monats, spätestens Beginn des 7. Monats Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Harte, kleine Lebensmittelstücke können leicht eingeatmet werden und sind für Säuglinge und Kleinkinder nicht geeignet Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr
  • Beikost ohne Salzzusatz zubereiten Netzwerk Gesund ins Leben – Handlungsempfehlungen für das 1. Lebensjahr

Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Passt dazu

  • ZucchiniVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
  • PaprikaVerschluckungsrisiko mittel, Stufe 2 von 3ab Beikoststart
  • TomateVerschluckungsrisiko hoch, Stufe 3 von 3ab Beikoststart
  • Kürbis (Hokkaido)Verschluckungsrisiko niedrig, Stufe 1 von 3ab Beikoststart
Foto je Altersstufe

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So sieht die richtige Schnittform für Aubergine aus, für jede Altersstufe

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