
Snacks
Hummus mit Gemüsesticks
Milder, ungesalzener Hummus nach dem Grundrezept: 1 Dose Kichererbsen, 2 EL Tahin, Zitrone und Öl, der Knoblauch wird weich mitgekocht. Dazu weich gegarte Karottenstifte, geschälte Gurkensticks und ab 7 Monaten Brotstreifen. Fürs Baby kommt der Dip nur dünn auf den Stick.
Alter, Eisen und Allergene sind automatisch aus den Zutaten abgeleitet.
Zutaten
Für 2 Erwachsene + 1 Baby. Jede Zutat verlinkt auf ihren Lebensmittel-Guide.
- Kichererbsen1 Dose Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht), gründlich abgespült, oder 100 g getrocknete, mindestens 5 Stunden eingeweicht; das Einweichwasser wegschütten und in frischem Wasser sehr weich kochen
- Sesammus (Tahin)Sesam2 EL Tahin (reines Sesammus, ungesalzen, ungesüßt); helles, gut fließendes Sesammus wählen, dunkles schmeckt schnell bitter und der salzfreie Hummus verzeiht das nicht. Tahin steht im Bio- oder Weltküchen-Regal von REWE, Edeka und Kaufland, bei Discountern nur sporadisch
- Zitrone & LimetteSaft von 1/2 Zitrone
- Knoblauch1 Knoblauchzehe
- Rapsöl2 EL Rapsöl (für die kalte Zubereitung gern kaltgepresst)
- Karotte2 Karotten (ca. 200 g)
- Gurke1/2 Salatgurke (ca. 200 g)
- BrotGlutenoptional2 Scheiben helles Brot oder Toastbrot ohne Rinde (optional, erst ab ca. 7 Monaten; Zutatenliste prüfen: kann Sesam, Milch oder Soja enthalten)
- Wasser
- 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
- Salz und Olivenöl (nur für die Eltern, nach dem Abzweigen)
Allergene im Rezept: Gluten, Sesam.
Zubereitung
- Schritt 1.
Karotten schälen und in fingerdicke, fingerlange Stifte schneiden, jeden Stift längs halbieren, damit er nicht rund ist. Die Kichererbsen in einem Sieb gründlich abspülen (das reduziert Salz aus der Dose). Knoblauchzehe schälen.
8 Minuten
- Schritt 2.
Wartezeit, nichts zu tun
Kichererbsen und die ganze Knoblauchzehe in einem Topf mit frischem Wasser knapp bedecken und zugedeckt 10–12 Minuten köcheln. Das macht die Dosen-Kichererbsen weich genug fürs Baby und den Knoblauch mild und gegart: Roh ist er für Babys zu scharf. Die Karottenstifte gleichzeitig in einem Dämpfeinsatz über dem Topf dämpfen oder in einem zweiten kleinen Topf in ganz wenig Wasser zugedeckt dünsten, ca. 10–12 Minuten. In viel Wasser gekocht laugen die Stifte aus und schmecken wässrig, gedämpft bleiben sie bei gleicher Weichheit deutlich aromatischer. Drucktest: Eine Kichererbse und ein Karottenstift müssen sich zwischen zwei Fingern mühelos zerdrücken lassen, sonst 3–5 Minuten länger. Kichererbsen abgießen, die Karottenstifte beiseitelegen und abkühlen lassen.
12 MinutenTimer 10:00 gibt es im Kochmodus der App
- Schritt 3.
Währenddessen die Gurke schälen. Bitterprobe: Ein rohes Stück probieren, schmeckt es bitter, die ganze Gurke entsorgen. Dann in breite Sticks in Griffbreite schneiden (etwa so breit wie zwei aneinandergelegte Erwachsenenfinger, so lang, dass oben ein Stück aus der Faust ragt), keine runden Scheiben. Optional die Brotscheiben ohne Rinde in zwei Finger breite Streifen schneiden und leicht toasten, harte dunkle Röstkanten vermeiden.
8 Minuten
- Schritt 4.
Den Kreuzkümmel in einer kleinen trockenen Pfanne 30 Sekunden bei mittlerer Hitze rösten, bis er duftet, dann sofort vom Herd nehmen: Das ist der stärkste salzfreie Aromahebel im Rezept. Das Tahin im Glas glatt rühren (das Öl setzt sich oben ab). Die weichen Kichererbsen mit dem gekochten Knoblauch, Tahin, Zitronensaft, Rapsöl und dem gerösteten Kreuzkümmel mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren, dabei nach und nach 3–4 EL Wasser zugeben, bis der Hummus cremig und streichfähig ist. Ohne Salz: Zitrone, Knoblauch und Kreuzkümmel tragen den Geschmack. Grundverhältnis: 1 Dose Kichererbsen, 2 EL Tahin, Saft einer halben Zitrone, 2 EL Öl.
8 Minuten
- Schritt 5.
Abzweig · ab hier getrennt
Vor dem Würzen die Baby-Portion abzweigen (2–3 EL Hummus, ein paar weiche Karottenstifte, 1–2 Gurkensticks, optional ein Brotstreifen), dann die restliche Portion für die Familie fertigstellen. Den Hummus fürs Baby nur als dünnen Film auf Stick oder Brotstreifen streichen, nicht als dicken Klecks: Tahin ist klebrig und kann sich am Gaumen festsetzen. Die Karottenstifte müssen vor dem Servieren abgekühlt sein.
4 Minuten
Für dein Baby
Das Brot macht den Unterschied: ohne Brot passen Hummus und weich gegarte Sticks ab Beikoststart, mit Brotstreifen empfehlen wir ab 7 Monaten (siehe Eintrag Brot). Für die Altersstufe 6–8 Monate: Hummus dünn verstrichen oder unter Gemüsebrei gerührt vom Löffel; Sesam vorher einzeln in kleiner Menge einführen (Allergen), und Hülsenfrüchte anfangs nur in kleinen Mengen, sie können blähen. Fingerfood erst, wenn dein Baby mit Unterstützung stabil sitzt, und nur beaufsichtigt: der weich gegarte, längs halbierte Karottenstift (Drucktest bestanden, nie roh, auch nicht zum Nagen) und der geschälte, breite Gurkenstick. Die rohe Gurke ist die bewusste Ausnahme als Nage-Stick, weil sich von ihr kein hartes Bruchstück lösen kann; abgebissene Stücke sofort aus dem Mund nehmen, und sobald dein Baby Stücke abbeißen kann, Gurke nur noch fein geraspelt anbieten. Brotstreifen ab ca. 7 Monaten ohne Rinde, leicht getoastet und dünn bestrichen, nie trocken pur. Am klebrigen Brot würgen viele Babys anfangs, das ist meist der normale Schutzreflex und Teil des Lernens, mehr im Beikost-Wissen unter Würgen oder Verschlucken. Ab 9–11 Monaten weiche Karottenwürfel (ca. 1 cm) und dünnere Gurkenstifte oder geraspelte Gurke für den Zangengriff, Hummus dünn aufs Brot; klappt der Zangengriff noch nicht, bleib bei den größeren Stiften oder beim Löffel. Ganze Kichererbsen sind im 1. Lebensjahr tabu, der Hummus ist fein püriert. Kein Salz zugeben.
Eltern-Variante und Kochmodus in der App
In der App gibt es die Eltern-Variante zum Aufpeppen nach dem Abzweigen (Schritt 5), den Kochmodus mit Timern für jeden Schritt und drei passende Rezepte pro Tag für dein Kind.
Auf die WartelisteWoher die Angaben kommen
Altersangabe, Allergene und Eisen-Hinweis werden automatisch aus den Zutaten abgeleitet: das strengste Lebensmittel bestimmt die Freigabe. Grundlage sind die deutschen Fachempfehlungen, jede Kernaussage ist auf der Lebensmittel-Seite mit ihrer Quelle verlinkt.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung.